“Zugezogene“ berichten
Auf dieser Seite beantworten Einwohner unserer Gemeinde, die seit einer kurzen Zeit oder auch schon länger oder immer mal wieder hier in Åmål wohnen, Fragen zu ihrem Leben hier in Åmål.
Schauen Sie mal wieder vorbei und lesen, was die oder der nächste zu berichten hat!
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Name: Heiko Fuchs
Heiko lebt seit dem 30. April 2008 in Åmål. Seine Frau und die beiden Kinder (1,5 und 8 Jahre alt) kommen am 1. Juli her.
Beschäftigung: Heiko arbeitet als Kfz-Mechaniker bei Stenberg Bil AB in Åmål.
Wie sind Sie in Åmål gelandet? Wir kennen die Gegend durch unsere Urlaubsreisen nach Värmland. Als wir überlegten, ob wir aus Berlin auswandern wollen, war die Frage wohin. Auf jeden Fall in keine große Stadt. Wir haben auf einer Karte die Gegend angeguckt und Dalsland grenzt an Värmland.
So habe ich meine Bewerbungen auch an verschiedene Firmen in Dalsland geschickt. Peter Stenberg hat als erster geantwortet und war außerdem der sympathischste.
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Was gefällt Ihnen an Åmål?
Åmål ist nicht so groß wie Berlin. Hier geht es viel ruhiger zu. Aber Åmål ist nicht so klein, dass man das Gefühl hat, hier passiert gar nichts. Im Gegenteil: hier ist immer etwas los!
Welcher ist Ihr Lieblingsplatz?
Yttre Bodane*. Dort liege ich auf den Felsen in der Sonne direkt am Vänernsee und lerne Schwedisch. Da habe ich meine Ruhe und nichts und niemand stört mich beim Lernen.
Welche Tipps möchten Sie anderen “Zugezogene“ geben?
Versucht zusammen herzuziehen und nicht, dass einer vorgeht und die restliche Familie nachkommt. Ich bin ziemlich schnell hergezogen und meine Familie ist in Berlin geblieben. So kann ich jetzt hier vor Ort viel vorbereiten und das ist sehr praktisch. Aber meine Frau ist allein mit den beiden Kindern in Berlin und muss sich dort um alles kümmern. Für sie ist es sehr stressig.
* Yttre Bodane ist ein wunderschöner Scherengarten (Naturschutzgebiet) im Süden von Åmåls Gemeinde
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Name: Jeri Dotcheva
Jeri lebt seit 18 Jahren in Åmål zusammen mit Mann, Sohn und Tochter.
Beschäftigung: Jeri ist bei der Kommune angestellt und arbeitet in der häuslichen Krankenbetreuung.
Wie sind Sie in Åmål gelandet? Während des Kommunismus sind wir aus Bulgarien geflohen. Das “Migrationsverket“ * hat uns als Flüchtlinge in der Gemeinde Åmål untergebracht. Hier haben wir viele Kontakte geknüpft und viele Leute kennen gelernt, so dass wir uns entschieden hier zu bleiben, als wir unsere Aufenthaltsgenehmigung bekamen.
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Was gefällt Ihnen an Åmål?
Insbesondere die Menschen hier. Sie sind sehr nett und entgegenkommend. Es war für uns nie ein Problem, keine Schweden zu sein, sondern Ausländer und ungewöhnlich. Die Menschen in Åmål haben uns sehr geholfen in die Gesellschaft hineinzukommen. Sie waren neugierig auf uns. Åmål ist multikulturell genau wie ganz Schweden.
Welcher ist Ihr Lieblingsplatz?
Wenn ich freihabe, gehe ich am liebsten in die Stadt, treffe andere Leute, trinke eine Tasse Kaffee in einem der gemütlichen Cafés. Alle, die vorbeikommen, grüßen, so dass ich mich zu Hause fühle. Hier ist man nicht anonym. Es ist leicht sich hier niederzulassen und es ist egal wo man herkommt
Welche Tipps möchten Sie anderen “Zugezogene“ geben?
Sei offen und geh auf die Menschen zu, dann werden sie auch auf dich zugehen. Sei einfach du selbst und geh davon aus, dass die Menschen in Åmål freundlich sind und eine positive Einstellung haben.
* = die schwedische Einwanderungsbehörde